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Europa fördert Sachsen

Diese Vorhaben wurden aus Mitteln der Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaates Sachsen gefördert.

2014: 2. Abschnitt Energetische Sanierung Straßenbeleuchtung

Im 2. Abschnitt der energetischen Sanierung der Straßenbeleuchtung konnten weitere 69 Bestandsleuchten aus DDR-Produktion durch moderne LED-Leuchten im Stadtgebiet ersetzt werden:

  • Bingeweg / An der Binge / Am Lotthof
  • Silberhüttenstraße / Bachstraße
  • Bergstraße / Ziegelsberg
  • Zechenweg
  • Wiesenstraße / Waldstraße
  • Am Sportplatz
  • Schrebergarten

2013: 1. Abschnitt Energetische Sanierung Straßenbeleuchtung

Der 1. Abschnitt der energetischen Sanierung der Straßenbeleuchtung konnte Ende 2013 abgeschlossen werden:

  • Ersatz der Quecksilberdampflampen 125 Watt in 126 Pilzleuchten durch Kompaktleuchtstofflampen 42 Watt: Am Fuchsschwanz, Hüttenstraße, Roter Hirsch, Thumer Straße, Ehrenfriedersdorfer Straße, An der Pfarrwiese, An der Walthershöhe, Kuhntweg, Greifenbachstraße, Hainstraße, Johannisstraße, Blüherstraße, Carl-Demmler-Straße, Gartenstraße, Jägerstraße, Jahnstraße und Lärchenweg
  • Ersatz der Quecksilberdampflampen 80 Watt in 21 Leuchten im Gewerbegebiet durch Metalldampflampen 70 Watt
  • Ersatz der Quecksilberdampflampen 125 Watt in 15 Leuchten durch Natriumdampflampen 70 Watt: Braustraße und Schatzensteinweg

2007-2013: Rückbau Gebäude Annaberger Straße 39

Hauptbestandteile der Maßnahme, Trägerin: Frau Gudrun Brändl:

  • Abriss Hauptgebäude
  • Abriss Toilettenanbau, Klärgrube, Schornstein
  • Giebeleinbau zum verbleibenden Gebäudeteil
  • Rekultivierung der Abrissfläche

Das Vorhaben wurde unter Erhalt einer Zuwendung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) - Revitalisierung von Industriebrachen und Konversionsflächen - lt. operationellem Programm zur Strukturfondsförderung des Freistaates Sachsen sowie unter Erhalt einer Zuwendung des Freistaates Sachsen nach der VWV Brachflächenrevitalisierung durchgeführt. Die Förderung erfolgte zu 75% aus EFRE-Finanzmitteln und 15% aus Landesmitteln.

Der Industriekomplex auf dem Grundstück Annaberger Straße 39 entstand in mehreren Bauabschnitten und besteht somit aus verschiedenen Gebäudeteilen. Die erste gewerbliche Bebauung erfolgte im 19. Jahrhundert durch das an der Annaberger Straße befindliche ehemalige Hauptgebäude zum Zweck der textilverarbeitenden Industrie. Danach wurden verschiedene Einzelgebäude errichtet.

Anfang des 20. Jahrhunderts erfolgte die Errichtung eines 3-geschossigen Fabrikgebäudes mit hinterwärtigem Anbau. Insbesondere das Hauptgebäude wurde für die Produktion im Bereich Textilindustrie genutzt. Stickerei, Strumpfwirkerei und Posamentiererei befanden sich im Objekt. Unter den ab 1990 vorbestehenden Wettbewersbedigungen war der Standort industriell nicht mehr nutzbar. Es schlossen sich verschiedene gewerbliche Vermietungen an, welche aus den gleichen Gründen letztendlich aufgegeben werden mussten.

Aus den genannten Gründen, sowie der inzwischen eingetretenen Baufälligkeit des direkt an der Annaberger Straße liegenden Hauptgebäudes, wurde der Rückbau beantragt und genehmigt. Durch die Rückbaumaßnahmen und anschließende Begründung wurde der im Fußgängerbereich eingeschränkte Raum geöffnet, die Gefahren beseitigt und für die verbleibenden Gebäude u.a. eine gefahrlose Zufahrt geschaffen sowie eine Begrünung herbeigeführt. Das städtebauliche Bild am Maßnahmestandort hat sich positiv verbessert.